Zoo-AG

Anmerkungen

Exkursionsbericht Zoo Hannover

20. September 1999, anläßlich des 10. Zoosammlertreffens

Afrikadorf

Wie in jedem Jahr, gab es auch diesmal im Zoo Hannover für die Teilnehmer des Zoosammlertreffens eine Führung mit Blick hinter die Kulissen. Für die meisten waren weite Bereiche des rasant umgebauten Zoos neu; wir von der Zoo-AG kannten zumindest den neuesten Teil (Nr. III) des `Sambesi´ noch nicht, dessen Hauptattraktion die Flußpferdanlage darstellt. Davon hier einige Bilder:

Flamingos

Das Zentrum ist das Afrikanische Dorf, zwischen dessen Rund- Hütten eine Erdmännchen- Anlage angelegt wurde. Leider können die wachsamen Tiere kaum über die im Lehmbaustil gestalteten Wände sehen.

Nebelbrücke

Ein System von Wasserläufen und Teichen durchzieht das Gelände, überquert von mehreren Besucherbrücken. Eine aufwendig als Seilhängebrücke gestaltet, eine andere als Felstunnel (in dem die Nebelanlage eingebaut wurde, die sich

am `Gorillaberg´ nicht bewährt hatte). Auch der Anleger für die künftige Bootsfahrt ist bereits fertig.

Anleger

Betretbar ist die Teichanlage der Rosa Pelikane. Manche der neugierigen Tiere warten schon an der Schleuse darauf, mit ihrem großen Schnabel Taschen, Jacken und Kinderköpfe zu untersuchen.

Pelikane
Schlucht

Durch eine Unzahl künstlicher Felsen, die sich canyonartig auftürmen, geht es hinunter zur Grotte , in der künftig die Flußpferde unter Wasser zu sehen sein

werden. Noch war das Becken nicht ganz fertig, und so gab es für uns die Möglichkeit, die Felsgrotte einmal von der anderen Seite zu erkunden und trockenen Fußes die Maße der zwei Becken zu erfahren. Interessant die  Überlaufrinnen und Abläufe, mit deren Hilfe große Filter klares Wasser gewährleisten sollen.

Flußpferdinnenpool
Flußpferdinnenpool

Sobald man den vom Besucher einsehbaren Bereich verläßt, wandelt sich das Bild (wie überall im `neuen´ Zoo) von der Natur-Illusion in nüchterne, zweckmäßige Architektur mit Stallungen nach modernen Haltungsanforderungen.

Flußpferdinnenboxen

Die Außenanlage, ein Vielfaches größer als das Betonloch am alten Haus, ist perfektionistisch in die Landschaftskulisse eingepaßt - bis hin zu Wasserdüsen unter künstlichen Baumstämmen, die den Eindruck erwecken sollen, das Wasser ströme aus dem Flußpferdbecken in den `Sambesi´, auf dem bald Besucherboote fahren werden. Beide Wasserkörper sind jedoch völlig getrennt.

Flußpferde außen

In wenigen Wochen werden weitere Flußpferde in Hannover eintreffen, so daß sich langsam eine richtige Herde mit  natürlicher Struktur entwickeln kann.

Kanalbau

Auch im Löwenhaus, in das wir einen kurzen Blick werfen konnten, bietet sich das gleiche Bild: Sehr einfach gehaltene Zweckboxen stehen in starkem Kontrast zur naturalistischen Außenanlage.

Löwenbox

Sambesi IV, der letzte Bauabschnitt, ist bereits in Arbeit. Ein weiteres Teilstück des Kanals wird betoniert, auf der einen Seite werden drei neue Nashornanlagen entstehen, gegenüber Platz für Antilopen. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2000 geplant.

Greifenshow
Hof

Der schon zwei Jahre existierende `Meiers Hof´ aus historischen Fachwerkhäuser n beherbergt auch die Zooschule und bot mit seiner Festhalle die Räumlichkeiten für das 10. Zoosammler- Treffen.

Nicht mehr realisiert wird zur EXPO2000 das `Arctica´ getaufte Projekt, das aus dem alten Elefanten- und Nashornhaus ein Polarexpeditionsschiff machen soll. Auf der früheren Elefanten- Anlage findet nun eine Greifvogelshow im Indianergepräge statt.

Exkursionsbericht Herbst 2000 nach Fertigstellung des “Sambesi”

© 1999 Fotos & Text: Dirk Petzold - zu den Internetseiten des Zoo Hannover und der Zoofreunde Hannover


Erstellt am 8.12.1999 - zur  Zoo-AG Homepage logoeule