Zoo-AG

Anmerkungen

Exkursionsbericht Zoo Osnabrück

6. Mai 2001

Unser schon fast traditioneller Besuch im Zoo Osnabrück war diesmal eine spontane Aktion und daher auch nicht “angemeldet” und ohne Führung. Wir wollten uns vor allem die neuen Gehege ansehen.

An erster Stelle Bauphase Eins der Afrika-Anlage. Seit fast zehn Jahren geplant, entstand nun zunächst das Giraffengehegge (Giraffen sind “in” - eine ganze Reihe Zoos, die bisher gut ohne diese charismatischen Tiere auskamen, schaffen sich nun welche an). Von einer Aussichtsplattform blickt man nun über das Gehege. Das eher wie ein Container wirkende Haus ist nur provisorisch - wenn die Afrikasavanne mit Safari-Restaurant fertig ist (die alte Sommerrodelnbahn ist bereits abgebaut), werden die Tiere in neue Stallungen umziehen, das Provisorium wird dann als Scheune im Betriebshof wiederverwendet.

Osnabrück Giraffenanlage

Interessant: Die Vergesellschaftung der Giraffen mit Zwergziegen-Böcken (im Streichelzoo unerwünscht).

Osnabrück Seehundanlage

Nicht wirklich neu, aber komplett umgebaut und wesentlich großzügiger (und ansprechender): Pinguin- und Seehundbecken, beide jetzt mit Unterwasserscheiben, großen Landteilen und tiefem Wasserbecken. Drumherum wurder die Parkgestaltung komplett überarbeitet, und in der Nachbarschaft entstand zudem eine große Voliere.
Fertig ist auch die Außengestaltung der Elefantenanlage, die nun von einem Aussichtspunkt überblickt werden kann.

Während so mancher Zoo noch immer Edelstahlgeländer baut, werden in Osnabrück nun die alten Besuchergitter in allen Häusern mit Sisal umwickelt und teilweise versuchsweise Weidenzweige dazwischengeflochten. Vielleicht keine dauerhafte Lösung, aber sehr ansprechend, und die in recht nüchternem Stil erbauten Häuser wirken gleich viel freundlicher.
Im Affenhaus lief gerade die Bushmeat-Ausstellung als Teil der europaweiten Bushmeat-Kampagne der EAZA-Zoos.

Osnabrück Elefantenanlage

Durch die schrittweise Erneuerung sind nun auch im Aquarium die mieserablen Beschilderungen verschwunden und durch dreisprachige, informative Schilder ersetzt. Ein neues Großbecken zeigt nun Mangrove, auch die Seewasserbecken werden erneuert. Erkauft wird dies durch drei sehr aufdringliche Vitrinen mit Produkten des Sponsors Tetra.
Der gesamte untere Zooteil entlang der Huftier-Gehege war wegen Maul- und Klauenseuche abesperrt.

Erstellt am 27.11.2001 von Dirk Petzold

Exkursionsbericht 1999

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